Montag, 15. Mai 2017

Counter Insurgency: Offener Kampf

Was wenn die Linke sich bewaffnet?


Vor ein paar Jahren wurde auf linken Plattformen darüber fantasiert, was wäre wenn die Hamburger Genossen mit ein paar Sturmgewehren die Rote Flora und den kleinen Dreckskiez drum herum gegen die Polizei verteidigen, als diese die Gegend zu einem Gefahrengebiet erklärt hat. Diese Debatte wurde schnell abgewürgt und unterdrückt, da die Führungskader der linksextremen Bewegung eigentlich kein Interesse an wirklicher Gewalt haben und die Genossen lieber ihren Lebensstil mit dem ewigen Revolution spielen geniesen wollen. Die Linksextremisten sind etwas, das gemanaget wird und Städte überlassen ihnen Gebäude als Jugendzentren, Clubs und Versammlungsdrecknester, damit die Städte ihnen bei Missgunst diese Anlagen auch wieder wegnehmen können.


Heute erlebt Linksextremismus im Zeichen der Antifa ein Revival in den USA, da dort die Alt Right immer offener auftritt und von den dortigen Linken ein Gegenpool gebraucht wird, wozu man das ausgelutschte Lable der Antifa mobilisiert. Dort wird mittlerweile auch offen darüber geredet sich zu bewaffnen, was in den USA natürlich etwas einfacher anzustellen ist als in Deutschland.

https://bearingarms.com/bob-o/2017/04/20/after-berkeley-beat-down-antifa-wants-combat-training-guns/

Der Schießausbilder und Autor(Forging the Hero, The Reluctant Partisan) John Mosby hat die Thematik einer bewaffneten Linken auf seinem Blog "MountainGuerrilla" behandelt, zerpflückt dabei viele falsche Vorstellungen die dort in der Survival-Community existieren und kommt zu Schlussfolgerungen, wie sie auf Post Collapse bereits länger behandelt werden, nämlich dass ein solcher möglicher Konflikt als Low Intensity Conflict geführt wird, ohne Feldschlachten in denen Infanterie Battalione gegeneinander antreten.

Die Punkte die er in dieser Debatte anmerkt sind;
  • Die Survivalisten sind bürgerlich und sittuiert und haben keinen Plan davon wie die kriminellen Linksextremisten vorgehen
  • Die wirklichen Faktoren in diesem Kampf sind nicht Schusswaffen oder Multicam, sondern kriminelles Denken, Brutalität und Abgebrühtheit
  • Die Linksextremisten sind besser Organisiert und suchen den Konflikt, sie suchen die Initiative

Der Linksextremist
Ich habe in der Vergangenheit bereits mehrmals Archetypen behandelt die man unter den Linksextremen und in ihrem Lager findet und immer wieder betont dass sich dieses Projekt, Post Collapse, an junge Leser und jene die diese unterstützen wollen richtet. Unsere Probleme sind personell und nicht materiell.
 Die Survival-Community in den USA ist schnell dabei die Linksextremen generell als Safe-space Pussies abzutun, was auch viele von ihnen sind. Doch wenn man unter 20 Linksextremisten 19 Safe-space Pussies hat und einen True Believer, dann hat man immer noch diesen einen True Believer.
Die Linksextremen haben einen Rekrutierungspool an den abgefuckteste, gestörtesten Leuten die man sich vorstellen kann und rekrutieren auch aktiv aus psychatrischen Einrichtungen heraus. Ein einziger subversiver Psychologe bspw. kann einen Posten in einer psychatrischen Einrichtung erlangen und dann dort über Jahre problematische Jugendliche anleiten oder aktiv rekrutieren für die Sache der linken Bewegung.
Über die letzten Monate wurden diverse Antifaschisten bei Ausschreitungen und Gewalttaten in den USA gefilmt und über die Internetcommunity 4chan identifiziert, wobei herauskam dass es sich bei diesen Leuten um die reinsten Klischeefälle mit abartigen sexuellen Fetischen gehandelt hat. Ein Linksextremist zu sein ist keine Ideologie, sondern eine mentale Dysfunktion, doch der Finger einen psychisch gestörten am Abzug ist noch gefährlicher als der eines möchtegern Survivalisten mit fünf Tage Arbeitswoche und geregeltem Einkommen. Er hat nichts zu verlieren und seine Revolution ist die Flucht vor dem eigenen, ungewollten Selbst, weshalb die Revolution niemals vollendet sein kann.

Dazu reisen viele Linksextremisten aus Deutschland in die Kurdengebiete um sich dort dem bewaffneten Kampf gegen andere lokale Kräfte wie dem Islamischen Staat anzuschließen, was ihnen den Zugang zu Training und dem Umgang mit Waffen zu üben ermöglicht. Es wird davon ausgegangen, dass ungefähr 130 Linksextremisten dort kämpfen, von denen vermutlich viele bereits einen Migrationshintergrund besitzen. Die Gegenseite, also die bürgerlichen Prepperasten, sind durch Beruf, Familie, Alter und dergleichen daran gehindert ausländische Kriegsschauplätze zu besuchen und dort zu Training und Kontakten zu gelangen, weswegen auch hin und wieder wenn ich den Ukraine Konflikt behandel danach gefragt wird, was "uns" das angehen würde. Die einzigen die dort hin gehen sind Russlanddeutsche, welche auf der Seite der russischen Proxygruppen kämpfen.
Tatsächlich ist es so, dass sich Personal schnell ausbilden und ausrüsten lässt und die linksextremen Kräfte die gleichen Open Source Quellen dafür nutzen können wie bspw. wir es tun. Auch wenn es viele Linksextremisten und Unterwanderer in der Bundeswehr gibt ist militärische Ausbildung durch Militärs keine Notwendigkeit.
I can train a fucking monkey to run an AR or an AK in three days. Give me ten days, and I can bring a complete novice to a near-expert level of proficiency with the gun. That’s fucking easy. The hard part? Convincing somebody to actually use it. Convincing someone that they actually need to overcome the culturally conditioned aversion to interpersonal violence that Americans have been spoonfed for the last sixty years, is far more challenging than teaching someone the mechanics of gunfighting. Guess which side has already overcome that cultural conditioning? I’ll give you two hints: first, it’s not the guys typing away on FB about how they’re gonna “slaughter” Leftists, as soon as they get permission from their Mommy. Second, it’s the people that are already cracking complete strangers in the head with bricks, then putting the boots to the unconscious victims, before throwing a Molotov Cocktail through their car window.


Kriminalität
Die Linksextreme Szene ist kriminell und finanziert sich, neben staatlichen Zuschüssen, über diese Kriminalität. Das geht von Drogenhandel bis Bankenbetrug. Für diese Leute ist kriminell zu sein ein Way of Life der sich damit rechtfertigen lässt die Revolution zu finanzieren. Die Linksextremisten verfügen über ein System von Stiftungen und Rechtshilfen die ihre Mitglieder in und nach der Haftzeit betreuen und auch Arbeitsplätze vermitteln in Tarnfirmen. Der ehemalige RAF Terrorist Christian Klar arbeitet heute für den SED Funktionär Diether Dehm. Die impotente bürgerliche Rechte kann sich über diese völlig legale Ausnutzung ihrer Staatsstruktur empören, wird allerdings nie selbst diese Methoden nutzen um einen effektiven Gegenarm zu kultivieren.
Dieses Versorgungs- und Betreuungssystem ist ein wichtiger Faktor der bei der Rekrutierung und Bindung von Personal hilft. Der selbstherrliche Prepperast, der sich den Keller mit Trockennahrung und Waffen vollstellt, hat dem aktiven Sicherheitsnetz nichts entgegen zu setzen.
Dazu kommt die Brutalität des einzelnen Antifaschisten, von derem tatsächlichen Ausmaß die meisten Leute keine Vorstellung haben weil sie nicht mit diesen Leuten rumhängen.
Der Schwarze Block wird selbst in den Ampelfarben kategorisiert, wobei Gelb die Leute sind die sich beweisen um in der Struktur aufzusteigen und Rot diejenigen, die wirklich gezielt versuchen Polizeibeamte und andere Demonstranten zu verletzen. Die Masse an Grün dient als Rückzugsort welche die einschreitende Polizei verlangsamt und dabei auch "als unbeteiligte friedliche Demonstranten" verprügelt wird. Die Tätergruppe Rot würde die Kerngruppe bewaffneter Verbände ausmachen. Das sind die Leute, die wie Vietcong Kaderkräfte den Dorfvorsteher und seine Familie vor den Augen der anderen Bewohner enthaupten um den Roten Terror zu verbreiten. Auch wenn die Teilnehmerzahlen bei linken Demonstrationen abnehmen und die Leute der Kategorie Grün weniger werden, die Täter der Kategorie Rot sind immer noch da und begehen Straftaten. In der Vergangenheit wurde bspw. der Wohnsitz von Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow von vermutlich Linksextremisten angegriffen, die auch keine Probleme damit hatten Pflastersteine in die von außen sichtbar zu einem Kinderzimmer gehörenden Fenster zu werfen. Diese Leute stellen auch Familien nach und zielen auf Kinder ab, weil das völlig normal ist in Anbetracht der Umstände eines Guerrillakrieges.
“They are organized, they are violent. The cops aren’t shooting back because when some Tumblr shit biscuit doxxes them, their kids will be targets. Molon Labia and snowflake bluster isn’t cutting it anymore. I’m a fucking fireman and have had body armor issued. That should say something very loudly and clearly.”
Die Gegenseite ist nicht bereit das zu tun und fokusiert sich und ihre Ressourcen lieber auf Magpul Anbautteile und Multicam Ausrüstung.



Die Initiative
Die Linke sucht sich ihre Konflikte. Selbst wenn es keine Nazis in ihrem Aktionsradius gibt, dann fabriziert sie Nazis und stellt bspw. den sterilen AfD Rentnern nach um sich zu fühlen wie antifaschistische Kämpfer in Spanien während des Bürgerkrieges. Das gute daran ist, dass sie sich dadurch enttarnen und sich diese Fische leicht aufscheuchen lassen.


Smartphones haben heute Kameras in 1080p Auflösung und die Teile sind überall. Das macht öffentliches Auftreten bei Demonstrationen für Linksextremisten zunehmend unattraktiv, da sie wissen dass dort alles voller Kameras ist. Für die Gegenseite wäre es also praktisch sie dorthin zu locken, wo sie annehmen dass sich dort keine Kameras befinden würden. Die Defensive ist nur die Planungsphase für die eigene Initiative.



Ablauf eines Konfliktes
Die erste Phase eines Konfliktes wäre als solche erst im Nachhinein zu erkennen sein. Jedem Krieg geht eigentlich ein Guerrillakrieg voraus, welcher zum Zeitpunkt des Geschehens als Kriminalität behandelt wird. Erst wenn dieser sich weiter entwickelt, mehr Leute involviert werden und es Todesopfer gibt, wird dies sich irgendwann zu einem offenen Konflikt entwickeln. Dem amerikanische Bürgerkrieg gingen Konflikte über Bundesstaatsgrenzen voraus zwischen Familien und ideologischen Bewegungen, wie bspw. Bleeding Kansas, während auch der Vietnamkrieg von Kriminalität, Familienfehden und einem Toten pro Tag eingeleitet wurde.
Erst wenn es zur Regelmäßigkeit wird, dass eine Seite aktiv gegen die Angehörigen der Gegenseite vorgeht, beginnt man damit Territorium abzustecken als sichere Räume die es zu verteidigen gilt. Dann werden Milizgruppen gebildet, Checkpoints aufgestellt, Stützpunkte und Strongpoints errichtet und gekämpft bis entweder eine Seite kapituliert, vernichtet wird, oder man eine Grenze zieht.



Siehe auch:
Die Reihe Insurgency, u.a. Fußvolk
Die Reihe Killologie
Zwischen Hobbes und Rousseau



1 Kommentar:

  1. Kannte Fälle aus meinem Bekanntenkreis. Wenn diese Psychopathen wissen, wo du wohnst, bleibt dir eigentlich nur das Untertauchen oder Wegziehen. Schlimm ist es noch dazu, wenn dein größerer Bekanntenkreis (Familie) sich denkt, dass du es ja schon verdient hättest, weil du nicht für Animal Liberation und Ringelreitanzen mit Tutsi und Hutu bist.

    Das Säbelrasseln und Machogepose der Nichtlinken ist natürlich wirklich lächerlich, als ob es im Kampf jemals um Fairness ginge. Nicht einmal ein gewöhnlicher Boxkampf hat das, weil Menschen einfach unterschiedlich sind. Klar ist der Antifant ein körperliches Nichts, dafür aber ein verschlagenes Stück Scheiße mit der Möglichkeit Unbescholtene mit Müll zu indoktrinieren. Kampf ist eher sowas wie Jagd, technische oder personelle Überlegenheit wird ausgenutzt.

    BTW: Gab's da nicht mal so eine Anti-Antifa? Man hört in den Medien bloß immer, dass bei fiesen Glatzenträgern schwarze Listen kursieren (nicht, dass die Antifanten auch schwarze Listen haben)...

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